Also, nachdem die Stimme sich über das Wochenende erholen konnte und die Kollegin auch die Bilder übertragen hat, hier jetzt unser Kahoot-Donnerstag:
Zehn Jugendliche mit ihren eigenen Smartphones oder Tablets fanden sich am Donnerstag Nachmittag bei uns ein, um ein ihnen vollkommen unbekanntes Spiel zu spielen: Kahoot. (Wir danken für uns das entgegengebrachte Vertrauen.)
Für alle, die auch noch nie davon gehört haben: Kahoot ist in erster Linie ein Online-Spiel zur spielerischen Wissensvermittlung – es gibt dort noch andere Aspekte, aber wir haben nur diesen genutzt. Also, man kann entweder eines der existierenden 8,9 Millionen Spiele spielen oder man kreiert seine eigenen Frageblöcke. Letzteren Weg haben wir beschritten. Alle Sprachen und alle Wissensgebiete sind möglich, von Pokemon bis Quantenphysik.
Unter Kahoot (englischsprachige Seite) kann man sich kostenlos anmelden und hat dann Zugriff auf alle öffentlichen Spiele. (Die Seite kahoot.it hingegen ist der Zugang mit den Endgeräten zum Spielanfang, keine App ist notwendig, nur Internetzugang.) Man könnte also, nur so als Beispiel, die Begriffe „Runde 1 Mediothek Diepholz“ eingeben, und würde auf unser eines öffentliches Spiel kommen. Man kann dann alleine, nur gegen sich selbst spielen, oder in der Gruppe gegeneinander, wie bei uns am Donnerstag geschehen.
Die Jugendlichen hatten sich entschieden, alle einzeln gegeneinander zu spielen, wobei zwei dann doch auf Tablets der Mediothek zurückgreifen mussten. Aber flugs eingeloggt in das Wlan-Netz der Mediothek, den Code fürs Spiel eingegeben, die Spielleiterin startete und es ging los: Frage gelesen, 20 / 30 / 60 Sekunden maximal zur Beantwortung, wobei die schnellste, richtige Antwort die meisten Punkte bekommt.
Die Frage und möglichen Antworten erscheinen auf dem großen Bildschirm / Leinwand, auf den Endgeräten, hingegen, werden nur die Farbfelder der möglichen Antworten angezeigt. Nach der Einführungsrunde hatten das alle schnell verstanden und es klappte problemlos. Nach jeder Frage wird auch die richtige Antwort angezeigt, wie viele welche Antwort gewählt haben und wer die meisten Punkte bekommen hat.
Schnell zeichneten sich auch zwei Favoritinnen ab, die sich abwechselnd die Siegerhände reichen konnten. Sophie und Tabea waren zwar nicht bei jeder Frage vorne, konnten aber am Ende immer den Sieg verbuchen, so dass nach sieben Spielen beide drei Siege vorweisen konnten.
Nach 105 Fragen und zwei Stunden war dann auch alles vorbei und die Julianer konnten ihre Julius-hat-10.-Geburtstag-wir-haben-Kahoot-gespielt-Preise entgegennehmen. Sie baten dann noch darum, eines der angebotenen Kahoots zu Pokemon zu spielen. Wir fanden auch eines in deutscher Sprache.
Hier noch ein Gruppenfoto, wobei wir besonders auf die coole Brillen-Schal-Combo hinweisen möchten.

Nur mal so am Rande: die Kolleginnen möchten jetzt bitte auch die Fragen alle durchspielen, da sie vorher nur Probe-Abschnitte testen duften und dabei Blut geleckt hatten. Da sieht man, ob jung oder älter, Kahoot macht
Spaß!!!
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