Schokocremetest: „Boh, ist das lecker!“

Manchmal darf es auch einfach ungesund sein! Die Lingener Julianer schwelgten in Schokoladencreme und zwar nicht ohne Aufgabe. Es galt in einer Art Blindverkostung, die beste Schokocreme zu küren.

Zur Auswahl standen einige gewöhnliche Cremes, die eine Creme schlechthin, eine Luxuscreme und zwei selbstgemachte Schokocremes. „Boh, ist das lecker!“, meinte ein begeisterter Tester. Ein Fragebogen, der als Kriterien Geschmack, Aussehen und Cremigkeit vorgab, diente der kritischen Jury als Werkzeug. Konzentriert mampften sich alle Teilnehmer durch die Brothäppchen mit den diversen Cremes. Die goldene Papierhaselnuss, die jeder Cremeexperte an seinen Favoriten legen durfte, entschied die Verkostung. Am Ende siegte eine ganz gewöhnliche Schokocreme aus dem Discounter! Wer hätte das gedacht?

Lingen: Zeichnen wie Greg? Das geht!

Charlotte Hofmann, Illustratorin aus Berlin, zeigt den Lingenern Julianern wie es geht. Ganz einfach sieht es bei ihr aus, wenn sie mit ihrem Zeichenstift Greg zum Leben erwachen lässt. Verschiedene Dingen wie Blumen, Pizza oder auch ein Buch drückt sie ihm in die Hand. Sie lässt ihn genussvoll essen oder sich furchtbar ärgern. Ihren jungen Zeichentalenten verrät sie auf diesem Wege Kniffe und Tricks und das nötige Know-How. Schritt für Schritt und mit ein bisschen Übung gelingt es dann allen Zeichnern, den beliebten Greg auf dem Papier darzustellen. Applaus!

Lingen: Ab geht’s ins Sommerlesevergnügen!

Die Kreuzkirche gleich vis-à-vis der Stadtbibliothek war wieder bis auf das letzte Plätzchen gefüllt, als der Startschuss für den diesjährigen JULIUS-Club in Lingen/Ems fiel. Gebannt lauschten die jungen Leser und die Gäste aus dem öffentlichen Leben der packenden Buchvorstellung von Rainer Rudloff. Danach gab es kein Halten mehr und die Julianer stürmten die Büchertische in der Bibliothek, um ein erstes Buch zu wählen. Nach soviel Spannung und Einsatz aller gab es zur Stärkung nach guter alter Tradition Bratwürstchen und Pommes. Schließlich geht der JULIUS-Club bereits in die 12. Runde. Dem sommerlichen Lesevergnügen steht nun nichts mehr im Wege!

Teamgeist auf dem Drachenboot!!

Drachenboot fahren erfreut sich im Lingener Raum zunehmender Beliebtheit. Na klar, denn es ist großartig, insbesondere an schönen Sommertagen auf dem Wasser zu sein. Allerdings muss ja erst einmal das Boot zu Wasser gelassen werden. Wenn alle anfassen, ist es natürlich kein Problem. Unter fachkundiger Anleitung des Steuermannes lernten die Julianer ruckzuck, gleichmäßig im Team zu rudern. Dann konnten sie die ungewöhnliche Perspektive von der Mitte des Dortmund-Ems-Kanals zum Ufer hin geniessen.  Ab und an zog ein Frachtschiff oder Motorboot vorbei. Einfach wunderbar! Übrigens: Die Drachenboottradition kommt aus China und ist angelehnt an die Konstruktion der Dschunke.

So ein Duft, so ein wunderbarer Duft ….

… zog durch die Lingener Bibliothek. Schuld daran waren der Raclette-Grill und natürlich die Julianer. In den Pfännchen des Raclettegerätes bruzzelten Mini-Pizzen mit Spezialbelag. Die ein oder andere Pizza verschwand auch schnell im Magen ihres Bäckers. Allerdings musste man schon ein bisschen Geduld haben. Denn zunächst backten die Pizzabäcker den Hefeteig vor. Dann kam der kreative Belag je nach Geschmack. Variationen wie Pizzabrötchen oder Pizza Calzone erweiterten das Angebot. Lecker!

Lingen: Die Zahl 7 ist magisch!

Das kann man nicht planen! Vielleicht ist Zufall, vielleicht auch Schicksal oder göttlich-julianische Fügung? Eine Antwort gibt es nicht. Eins ist sicher: Das Lingener Bibliotheksteam staunte nicht schlecht, als am 07.07.17 die 777. Buchbewertung auf dem Schreibtisch landete. Auf jeden Fall ist es bestimmt ein gutes Omen. Und weiter geht’s im JULIUS-Club ….

Film ab! Trickfilm-Workshop mit Julia Neuhaus

Es ist so einfach: Tablet oder Smartphone mit der passenden App auf den Tisch kleben, darunter ein Szenenbild entwerfen und ab geht’s. Schön wär’s: Denn jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Jede Bewegung muss in kleinsten Schritten gelegt und fotografiert werden. Bei rund 100 Fotos ensteht ein kleiner Trickfilm. Aber gerade das hat einen Mordsspaß gemacht. Die Lingener Julianer schnibbelten Szenenbilder bis ins Detail aus. Ein wachsendes Herz dokumentiert die Liebesszene. Ein Aschehäufchen ist der Rest einer gewaltigen Explosion. Sogar Julius ist mit verarbeitet.

Vorab brachte Julia Neuhaus ihr Drehteam mit der Diskussion über Bildsequenzen so richtig in kreativen Schwung. Es war großartig. Und die Trickfilme sind demnächst auf You Tube zu sehen!

Und im Fenster der Himmel

Sie war bereits im letzten Jahr da und die Faszination für die quirlige Mitachtzigerin und ihre Botschaft wirkt bis jetzt: Johanna Riess. Deshalb nahmen die Lingener Julianer ihr Angebot höchst gerne an, noch einmal ihre ungewöhnliche Geschichte zu erzählen. Und tatsächlich war die Kreuzkirche gleich gegenüber der Stadtbibliothek wieder gut gefüllt. Voller Empathie erzählte die Dame, die extra aus New York angereist war, von dem schrecklichen Schicksal, dass sie als Jugendliche getroffen hatte. Die junge Jüdin musste sich drei Jahre lang in einem Zimmer gemeinsam mit ihrer Schwester vor den Nazis verstecken. Einfache Bauern in der Nähe des niederländischen Winterswijk gewährten ihr Asyl. Aber sie überstand das Mühsal der Enge und die ständige Angst um Leib und Leben. Keineswegs verbittert oder auf Rache sinnend möchte sie junge Menschen aufklären und ihnen Mut machen, für eine bessere Welt gegen Rassismus und Unmenschlichkeit einzustehen.

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Schreibworkshop auch in Lingen!

Kreative Arbeitsatmosphäre beherrschte an diesem schönen Sommermorgen die Lingener Stadtbibliothek. Schreibwütige Julianer ließen sich von Susanne Mischke anleiten und inspirieren, um ihr Handwerk zu verbessern. Ja, und was sollte man für eine gute Story beachten? Ein interessanter Protagonist ist das „A“ und „O“ für einen spannenden Verlauf.“, meinte die bekannte Autorin. Bis zum Show down – also dem mitreißendem Ende – wird die Geschichte für den Leser zum Genuss, wenn ein Höhepunkt oder eine Wende eingebaut ist. Die Teilnehmer setzten die guten Tipps gleich in Textmaterial um. Und wer fleißig fabuliert und schreibt, braucht natürlich Energie! Studentenfutter, frisches Gemüse und Schaumküsse sorgten für ausreichend Nachschub.

Sturm auf die Lingener JULIUS-Bücher!

DSC00336Auf die Plätze! Fertig! Los! 284 JULIUS-Bücher fanden bei der Eröffnung ihre begeisterten Abnehmer. Ralf Wagemann von der VGH und Bürgermeister Stefan Heskamp gaben das pure Lesevergnügen für die Julianer frei. Die Bilder sprechen für sich. Jetzt geht es auf in den 11. Lingener JULIUS-Club.DSC00337

Glück im Unglück kurz vor der Club-Eröffnung!

Wie jedes Jahr sollte auch diesmal Rainer Rudloff den JULIUS-Club in Lingen eröffnen. Längst bewährt hatte er ja stets seine Zuhörer, die gleich danach den JULIUS-Club-Büchertisch gestürmt hatten, begeistert. Gerne denken wir an „Fett Kohle“ von Dorit Linke im letzten Jahr zurück. Natürlich war der Schreck da einigermaßen groß, als er vor einigen Tagen aus Krankheitsgründen absagen musste! Aber aus jeder Krise kann bekanntlich eine Chance werden. Heute Abend kommt Hans-Jürgen Feldhaus. Er wird uns aus seinem Buch „Zwei Checker und kein Plan“ vorlesen und uns an seiner Zeichenkunst teilhaben lassen. Man muss eben auch mal Glück im Unglück haben! Von dieser Stelle wünschen wir Rainer Rudloff gute Besserung!

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Hans-Jürgen Feldhaus (Copyright: L. Stuckenholz)

Poetry Slam: „Auf einmal macht man selbst Gedichte!“

Auf zur Poesieschlacht in Lingen: Witzige Wortspiele, turbulente Texte, abenteuerliches ABC und viel Vergnügen – das ist das Rezept für einen gelungenen Workshop. Tobias Kunze, der Poetry Slamer aus Hannover, zeigte jungen Leuten, wie kreativ und spannend Sprache sein kann. Der Funke sprang über und zwar nicht zu letzt, weil der Künstler das moderne Medium schlechthin nutzte: das Internet. Videoclips auf youtube.de wie „Der Conny ihr Pony“ oder das Liebesgedicht an den Norden vom Mona Harry sind einfach klasse. Gleichwohl bewies er, dass man „nur“ mit Stiften und Papier vieles machen kann. Immerhin drei Gedichte verfassten die Julianer im Laufe des Tages. Zwei Dichterinnen würden gerne ihre Werke beim Abschlussfest präsentieren. Das wird großartig!

Ach ja: Was liegt am Strand und spricht undeutlich? Richtig: Eine Nuschel:)))

Auf den Spuren von Robin Hood

Dirket an der Ems im Kanucamp Lingen trafen sich die Bogenschützen im JULIUS-Club, um sich einmal wie Robin Hood fühlen zu können. Ab ganz so einfach ist die Sache natürlich nicht. Zunächst erklärten die Leute vom Kanucamp wichtige Details. Dabei ging es vor allem um Sicherheit. Schließlich sollte niemand zu Schaden kommen. Dann ging es um die Technik: den Bogen korrekt halten, den Pfeil einlegen und mit viel Kraft und Geschick die Sehne spannen. Auf Befehl flogen die Pfeile auf das anvisierte Ziel. Mit jedem Pfeil zielten die Julianer exakter. Am Ende hatten alle zumindest einmal den gelben Luftballon zum Platzen gebracht.

Virtual Reality: Über die Reise in andere Welten

„Aus dem Emsland kommen wir und mit der Brille auf der Nase sehen wir aus wie Osterhase!“ Aber das macht dann gar nichts mehr. Wer nämlich die Brille endlich auf der Nase hat, sieht es ja nicht und hat sich längst in virtuellen Welten verloren. Aber zuvor ist das Zusammenbauen der Reisehilfe notwendig. Allerdings ist es nach Anleitung nicht schwer. Ruck zuck hatten die Lingener Julianer den Pappkarton mit den speziellen Linsen zusammengesteckt. Ach ja: Dann muss man noch das Handy präparieren und zwar mit den entsprechenden Apps und es in die Vorrichtung der Brille stecken. Und ab geht’s in die Tiefen des Meeres, ins Weltall oder hinein in das menschliche Gehirn.  Zwischenzeitlich ging dann das bibliothekseigene WLAN auch mal in die Knie. Egal, zu Hause können die JULIUS-Jugendlichen weiter ausprobieren und genießen.

Mit dem „Apfelkuchenwunder“ ins Backvergnügen

Was haben gute Muffins und gute Bücher gemeinsam? Richtig: Sie sind ein Genuss! Und sie halten Leib und Seele zusammen. Die Lingener Julianer verwandelten die Küche der Volkshochschule in ein Backparadies. Schon bald zogen köstliche Düfte durch den Raum. Alles Rühren, Schneiden und Abwaschen hatte sich gelohnt. Bei sommerlichen Orangenmuffins und mit Zimt fein gewürzten Apfelmuffins ließen sich die jungen Backkünstler von der tiefen Freundschaft von Meg und Oscar und der tragischen Trennung der beiden durch Paloma in „Das Apfelkuchenwunder“ vorlesen. Schade, dass die Muffins so schnell verputzt waren!

 

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Den Naziterror überlebt – Johanna Reiss erzählte!

Extra aus New York ist Johanna Reiss gekommen, um ihre Geschichte zu erzählen. Und diese Geschichte ging den Julianern aus Lingen ganz nahe. Heute ist die überaus agile und lebensbejahende Dame über 80 Jahre alt. Aber damals, als ihr das Unfassbare geschah, da war sie ungefähr so alt wie ihre Zuhörer jetzt. Als Kind musste sich Annie, wie ihre Familie und Freunde sie damals nannten, vor den Nazischergen verbergen. Eine einfache niederländische Familie versteckte sie und ihre Schwester in ihrem Haus bei Winterwijk. Fast drei Jahre lang mussten alle um ihr Leben fürchten. Anders als bei Anne Frank hat Annies Geschichte glücklicherweise ein Happy End. Beeindruckend schildert Johanna Reiss den beengten Alltag, die Sehnsucht, die Gefahr und die Hoffnung. Wer aber glaubt, die Dame sei wütend oder gebrochen, der irrt. Sie ist frei von Hass und liebt das Leben und die Menschen. Nur mahnt sie zu gegenseitigem Respekt und zu Toleranz. Niemand solle sich zu Rassismus hinreissen lassen, beschwört sie ihre Zuhörer. Hingerissen von der alten Dame stellten die Julianer viele Fragen und ließen sich das Buch von Johanna Reiss „Und im Fenster der Himmel“ signieren.JC16_Lesung_ReissJC16_Lesung_Reiss1

Ran an die „ollen Kamellen“!

StaBi_LingenJC_Blog16_2StaBi_LingenJC_Blog16_1Wie nennt man die Technik, aus alten Büchern neue Dinge zu erschaffen? Ja, richtig: Bookogamie! Und das sind nicht einfach nur Dinge, sondern kleine Kunstwerke, wirkungsvolle Dekohits oder nützliche Gebrauchsgegenstände für den Alltag in der Schule oder zu Hause. Die Lingener Julianer falteten und schnibbelten dann auch gleich los. Einige hatten schon Erfahrung vom letzten Jahr, andere ließen sich neu auf die kreative Idee ein. Vom Buchinsekt bis hin zur zum Brillenhalter war einiges dabei. In diesem Jahr besonders beliebt: Die Birne!

Gut gestärkt in den Kaufrausch

Shoppen ist bekanntlich anstrengend und deshalb gab es für Lingener JULIUS-Club Teilnehmer vor dem großen Kaufrausch Waffeln bis zum Abwinken. Gut gestärkt zog die Einkaufsgemeinschaft in die Buchhandlung Holzberg gleich um die Ecke der Bibliothek. Und dann stand dem Kaufrausch nichts mehr im Wege: Unter fachkundiger Beratung von Buchhändlerin, Bibliothekaren und den Mitstreitern fand jeder ein tolles Buch für die Bibliothek. Natürlich dürfen die Einkäufer das Buch zuerst lesen. Das ist klar!