Liebe Julianerinnen und Julianer,
seit dem 20. Juni läuft der JULIUS-CLUB in den beteiligten Bibliotheken und auch letzte Woche war wieder richtig was los im JULIUS-CLUB! Es hat sich unter anderem der Comic-Zeichner und Autor Patrick Wirbeleit aus Buxtehude auf eine kreative Mission begeben: eine Workshop-Tour durch gleich vier Bibliotheken. Mit im Gepäck: sein neuester Comic Ich und Tod Detektei und eine ordentliche Portion Zeichenpower.
Wo war Patrick Wirbeleit unterwegs?
- Stadtbibliothek Buxtehude
- Stadtbibliothek Delmenhorst
- Stadtbücherei Rotenburg
- Stadtbücherei Schortens.
In jeder dieser Städte hat Patrick Wirbeleit mit Jugendlichen gezeichnet, gelacht und getüftelt. Die Workshops waren vollgepackt mit Tipps zum Comiczeichnen, spannenden Hintergrundgeschichten zur Entstehung von Ich und Tod Detektei – und natürlich ganz viel Raum für eure eigenen Ideen und Fragen.
Was macht diesen Comic besonders?

In Ich und Tod Detektei ermitteln ein ungewöhnliches Duo – ein Junge und der Tod höchstpersönlich. Klingt schräg? Ist es auch! Aber eben auch clever, tiefgründig und super witzig.
(c) Kibitz-Verlag
Wenn ein Junge beinahe in einer alten Klosterruine abstürzt und dabei plötzlich der Tod neben ihm sitzt – dann beginnt kein gewöhnlicher Comic, sondern die etwas andere Detektivgeschichte, die Patrick Wirbeleit im JULIUS-CLUB-Workshop vorgestellt hat. In seinem Comic Ich und Tod Detektei treffen Spannung, Humor und ein Hauch Magie aufeinander – und genau das durften Jugendliche diese Woche hautnah erleben!
Lukas, ein ganz normaler Junge, trifft nach einem Beinahe-Unfall in einer Klosterruine auf den Tod persönlich – Kapuze, Totenschädel, düstere Ausstrahlung inklusive. Doch dieser Tod ist kein fieser Sensenmann, sondern ein neugieriger Begleiter, der sich ausgerechnet mit Lukas zusammentut, als in dessen Umfeld ein mysteriöser Todesfall passiert. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich schnell als dunkles Geheimnis… Gemeinsam gründen sie die Ich und Tod Detektei und nehmen die Spur auf – tief hinein in die Vergangenheit ihres verschlafenen Städtchens. Dabei geht es um Mut, Wahrheitssuche und den schrägsten Ermittler des Jenseits.
Patrick Wirbeleit hat den JULIUS-Teilnehmer:innen gezeigt, wie aus der ersten Buch-Idee ein echter Comic wird – vom ersten Strich bis zum fertigen Panel.
Was passiert zwischen den Bildern?
Im Workshop ging’s nicht nur ums Zeichnen, sondern auch um die ganz großen Fragen:
- Wie stellt man Zeit im Comic dar?
- Was passiert eigentlich zwischen den Panels?
Gemeinsam mit Patrick Wirbeleit haben die Teilnehmenden erforscht, wie man mit Bildübergängen Spannung aufbaut, Pausen erzeugt oder eine Geschichte vorantreibt. Denn genau da – zwischen den Bildern – entsteht oft die Magie!
Kleine Tricks, große Wirkung
Aber Patrick Wirbeleit hatte auch einige geheime Profi-Tipps dabei:
- Gesichtsausdrücke zeichnen: Welche Linie verrät eine Emotion? Wie zeigt man Wut, Überraschung oder Verliebtheit – ganz ohne Worte?
- Sprechblasen clever platzieren: Damit Dialoge nicht chaotisch, sondern klar und lesbar bleiben. Und: Wo man sie hinstellt, entscheidet oft, wie flüssig eine Szene gelesen wird.
Fazit: Wer dabei war, hat nicht nur ein paar neue Tricks fürs Zeichnen gelernt, sondern auch gesehen, wie viel Power in kreativen Geschichten steckt. Danke, Patrick Wirbeleit, für diese Tour voller Fantasie, Humor und cooler Zeichenkunst!
Wenn ihr dabei wart: Was war euer Lieblingsmoment? Schreibt’s in die Kommentare!
Euer JULIUS-CLUB-Team VGH Stiftung & Büchereizentrale Niedersachsen

© VGH Stiftung, Grafik: Jan Paschetag